Architektur als Zweitsprache

Architektur als Zweitsprache

In der Öffentlichkeit wird jede Kunst leidenschaftlich diskutiert: Filme, Bücher, Musik und Theater. Die Architektur, ja unsere gesamte gebaute Umwelt, bleibt meist unkommentiert. Es sei denn, es handelt sich um Museen, Elbphilharmonien oder Schloss-Rekonstruktionen. Woran liegt das? Die Ikonen der Moderne waren ja auch Wohnhäuser, zudem besteht die Stadt bis zu 90 Prozent aus “Alltagsbauten”. Wenn die Öffentlichkeit nicht über die Gestaltungsqualität der Stadt diskutiert, bestimmen nur wenige, wie es vor der Haustür aussieht. Wem wollen wir das überlassen? Investoren, Planern oder der Politik? Wer setzt sich für die lebenswerte Stadt ein? Der Podcast “Architektur als Zweitsprache” sucht nach Antworten in Gesprächen mit Architekten und Stadtgestaltern. Ein auditiver Einblick für die Öffentlichkeit jenseits der Fachdiskurse.

Das Voting geht noch bis zum 29. Februar 2020 - 23:59 Uhr