Games und Politik

Games und Politik

Nach dem Terroranschlag von Halle sind Computerspiele mehr denn je in Verruf geraten. Nicht zuletzt, weil der Attentäter seine Tat über eine Gaming-Plattform streamte und einen möglichst hohen „Opfer-Highscore“ erreichen wollte. Der Appell von Bundesinnenminister Seehofer, die Szene stärker unter Beobachtung zu nehmen, stieß auf deutliche Kritik. Und doch spiegeln sich in Computerspielen gesellschaftliche Werte und politische Ideen wider. Games greifen reale Konflikte in fiktiven Szenarien auf, thematisieren Flucht und Migration, bieten das Potenzial, Genderklischees zu überdenken und können soziale Experimentierflächen sein, in denen neue Formen des Zusammenlebens erprobt werden. Die Corso-Podcast-Reihe „Games und Politik“ im Deutschlandfunk ergründet in sieben Teilen, welchen Einfluss Computerspiele auf unsere Gesellschaft haben.

Das Voting geht noch bis zum 29. Februar 2020 - 23:59 Uhr