Teilnahmebedingungen

1. Organisation und Wettbewerb

Die Audio-Branche ist im ständigen Wandel. Neben den linearen Radio-Programmen entstehen viele neue Audio-on-Demand-Angebote. Dazu zählen auch Wortinhalte auf Abruf sprich Podcasts, die mittlerweile die Mitte der Gesellschaft erreicht haben.

Der Deutsche Podcast Preis ist ein nationaler Wettbewerb, der erstmalig im Jahr 2020 ausgelobt wurde und auch im Jahr 2021 fortgeführt wird. Dabei hat sich eine Allianz von starken Partnern zusammengefunden, um die besten Podcast-Macher des Landes auszuzeichnen. Die Teilnehmer am Deutschen Podcast Preis können Podcasts einreichen, unter denen die besten von einer Jury für bestimmte Kategorien ausgewählt werden.

Veranstalterin des Deutschen Podcast Preis 2021 ist die Radiozentrale GmbH, Helmholtzstrasse 9, 10587 Berlin (nachfolgend „Veranstalterin“). Initiiert wird der Deutsche Podcast Preis von führenden Akteuren der Audiobranche: der Bertelsmann Podcast-Plattform AUDIO NOW, dem Vermarkter RMS Radio Marketing Service, dem Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio, dem Gattungsverband Radiozentrale, den Podstars by OMR, der Audio-Plattform radio.de, Axel Springer sowie der Amazon Tochter Audible, dem Audio Streaming Service Spotify, SevenOne AdFactory und Acast. Neue Partner sind in diesem Jahr Podimo Deutschland und Julep Media. Zudem ist der Podcast Verein Schirmherr des Publikums-Voting und als Unterstützer mit Produkt- und Dienstleistungen werden Ticketmaster, RØDE, Podigee, Patreon und Zebra Audio (nachfolgend „Unterstützer“) dabei sein.

Sie alle eint das Ziel, mit dem Deutschen Podcast Preis das beste und begehrteste Gütesiegel für alle Podcast-Macher in Deutschland zu schaffen. Er gibt den Besten eine relevante Bühne und feiert Podcasting in all seinen Facetten.

2. Teilnahme

Einsendeberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und Organisationen, die an dem einzureichenden Podcast mitgewirkt haben. Dies können Einzelpersonen, Agenturen, Firmen oder andere Organisationen sein. Einsendende können somit Mitwirkende aller Art sein, i.d.R. sind dies z.B. Hosts, Moderatoren, Redakteure, Produzenten oder ähnliche involvierte Personen (nachfolgend „Einsender*in“). Hauptkriterium ist eine aktive Beteiligung, die zur Schaffung des Podcast beiträgt.

Die Teilnahme am Deutschen Podcast Preis erfolgt unentgeltlich.

Der Deutsche Podcast Preis ist ein ideeller Preis und nicht mit einem Preisgeld verbunden. Preisträger der Kategorie „Bester Independent Podcast“ erhalten Sachpreise und/oder Serviceleistungen die durch und im Namen der Unterstützer zur Verfügung gestellt werden (siehe unter dem Abschnitt „Kategorien – Bester Independent Podcast“).

Es können unbegrenzt viele Podcasts pro Einsender*in im Wettbewerb eingereicht werden. Mehrfacheinreichungen eines Podcasts in verschiedenen Kategorien sind in maximal zwei Kategorien möglich.

3. Einsendeunterlagen

Zum Wettbewerb zugelassen sind alle Podcasts, die in fortlaufender Serie vom 01.01.2020 bis einschließlich 31.12.2020 mit mindestens einer Ausgabe veröffentlicht wurden. Der Veröffentlichungszeitraum gilt auch für Podcasts, die lediglich aus einer Ausgabe bestehen. Die eingereichten Podcasts müssen deutschsprachig und im Veröffentlichungszeitraum im DACH-Raum veröffentlicht worden sein.

Als Podcast wird jeglicher Content (wortbasiert) akzeptiert, der für audio on demand produziert wurde. Bei der Einreichung müssen folgende Angaben gemacht werden: Name des*r Einsender*in, ggf. bis zu fünf weitere beteiligte Personen, E-Mail-Adresse, Podcast-Name, Podcast-Cover sowie EINE Audiodatei (je Podcast) z. B. bestehend aus einer kurzen textlichen Begründung, warum dieser Podcast auszeichnungswürdig ist und eines maximal 5-minütigen Audiofiles, das als Bewerbungsmaterial gilt und z. B. Highlights verschiedener Episoden oder weitere exklusiv moderierte Begründungen enthalten kann (nachfolgend zusammen „Einreichung“).

Die Audiodatei kann in Form eines MP3- oder WAV-Files im Laufe des Einreichprozederes auf der Einreichungsplattform unter www.deutscher-podcastpreis.de hochgeladen und eingereicht werden.

Außerdem ist ein Link bei der Einreichung anzugeben, unter dem die Episoden des Podcast auch in voller Länge gehört werden können.

4. Einsendefrist

Die Einsendefrist für den Deutschen Podcast Preis 2021 startet am 18.01.2021 und endet am 14.03.2021 um 23:59 Uhr.

Beiträge, die nach dieser Frist eingehen, werden nicht berücksichtigt.

5. Kategorien

Der Deutsche Podcast Preis 2021 wird in den folgenden Kategorien ausgeschrieben:

  • Bestes Skript / Beste(r) Autor*in
  • Beste(r) Interviewer*in
  • Bestes Talk-Team
  • Beste Produktion
  • Beste(r) Newcomer*in
  • Beste journalistische Leistung
  • Bester Independent Podcast
  • Publikumspreis / Beste Unterhaltung

BESTES SKRIPT / BESTE*R AUTOR*IN

Die größten Geschichten lassen sich nicht so einfach erzählen. Wenn eine leise und intime Anekdote zu einer überlebensgroßen Parabel wird oder ein scheinbar auserzähltes Thema plötzlich mit neuem Leben erfüllt wird; wenn ein Gedanke an genau der richtigen Stelle eine ganz neue Welt öffnet; wenn ein perfekt gesetzter kurzer O-Ton mehr erzählt als tausende Worte: Dann haben wir das einem großartigem Skript zu verdanken.

Mit „Bestes Skript / Beste*r Autor*in“ soll die herausragende Leistung in der Erzählung eines nicht-fiktionalen Podcasts ausgezeichnet werden. Der Preis gebührt Autor*innen, die es geschafft haben, aus vielen separaten Teilen ein packendes Ganzes zu schaffen; die es verstanden haben, die einzigartigen Möglichkeiten des Audio-Mediums in Sprache, Dramaturgie und Inszenierung zu nutzen; und deren Leistung letztlich eine einzigartig fesselnde Geschichte ist.

Denn große Geschichten lassen sich vielleicht schwer erzählen – aber wenn es gelingt, lassen sie sich noch schwerer vergessen.

Kriterien für die Einreichung:

  • Kann an individuellen Autor*in oder Autor*innen-Team vergeben werden.
  • Bezieht sich ausschließlich auf nicht-fiktionale Formate.
    Ausgeschlossen sind freie Formate, die nicht auf einem festen Skript basieren, auch wenn sie womöglich vorbereitete Elemente enthalten.
  • Ein Skript des nominierten Podcast kann als Grundlage der Bewertung hochgeladen werden. Skript und finaler Podcast sollten nicht stark voneinander abweichen. Natürlich können einzelne Formulierungen der Improvisation im Studio überlassen worden sein und vereinzelte Elemente anders angeordnet sein – aber die allgemeine Struktur und Dramaturgie sollte klar vom Skript vorgegeben worden sein.
  • Der Schwerpunkt liegt auf Feature/Storytelling-Formaten, egal ob einzelne Episode oder abgeschlossener, mehrteiliger Podcast. Es ist aber grundsätzlich denkbar, dass auch Podcasts ausgezeichnet werden, bei denen es sich üblicherweise nicht um Feature/Storytelling-Formaten handelt – ein besonders umwerfend geschriebener Comedy-Podcast oder ein geschickt geskripteter Wissens-Podcast können die Jury vielleicht ebenso überzeugen.

Beste*r Interviewer*in

Gute Gespräche sind selten; gute Gespräche vor dem Mikro noch seltener. Dabei gibt es keinen besseren Weg, ein anderes Leben und eine andere Wirklichkeit kennenzulernen. Alles was dazu eigentlich nötig ist: Zuhören, Fragen stellen, besser Zuhören, noch bessere Fragen stellen. Klingt simpel – und ist doch eine große Kunst. Wenn sie gelingt, dürfen wir zuhören wie ein fremdes Leben vor unseren Ohren vertraut wird und uns ein ganz neuer Blick auf die Welt geschenkt wird.

Mit „Beste*r Interviewer*in“ wird das besondere Talent ausgezeichnet, ein scheinbar simples Gespräch zu einem profunden Interview zu machen. Wer mit Sorgfalt, Einfühlungsvermögen und dem Gespür für das richtige Timing seinem Gegenüber immer wieder die perfekten Fakten und Anekdoten entlockt, hat diesen Preis verdient – und die ewige Dankbarkeit der Zuhörenden.

Kriterien für die Einreichung:

  • Kann an individuelle Interviewer*in oder Interviewer*innen-Duo vergeben werden.
  • Nominiert werden können Podcasts, in deren Mittelpunkt das ausgedehnte Einzel-Interview steht, ungeachtet der Kategorie und des Themas (Gesellschaft, Sport, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst & Kultur…).
  • Nicht gemeint und nicht nominiert werden Interviews, deren Ergebnis als Teil eines Features bzw. Storytelling-Podcast verwendet wird.

Bestes Talk-Team

Es soll ja Menschen geben, die diesen Begriff noch immer abwertend meinen: Laberpodcast. Als ob miteinander reden etwas furchtbar Profanes wäre. Wann haben Sie denn das letzte Mal wirklich miteinander geredet – und wann haben Ihnen dabei hunderttausende Menschen jede Woche zugehört? Dachten wir uns.

Mit „Bestes Talk-Team“ wird kein Gerede ausgezeichnet – sondern die wundersame Kombination von zwei oder sogar drei Menschen zu einem heiß geliebten Team. Zwischen diese Teams und ihr Gespräch passt die ganze bekannte Welt, die sie auf unverwechselbare Weise auseinanderreden und dabei ihre ganz eigene Version unseres Lebens aufleuchten lassen. Für unzählige Hörer*innen ist dieses Talk-Team zu Freunden geworden, die sie durch Glück und Zweifel, Belanglosigkeiten und ewige Wahrheiten führen. Denn das können Podcasts besser als jeder Jahrhundertroman: Die Höhen und Tiefen eines Gesprächs unter Freunden abbilden.

Kriterien für die Einreichung:

  • Tatsächlich nur feste Teams.
  • Es gibt keine Einschränkungen beim Thema des Podcast (auch special interest möglich).
  • Ausgeschlossen sind reine Interview-Teams, die in jeder Folge ein Interview führen. Diese werden in der Kategorie „Beste*r Interviewer*in“ berücksichtigt. Nicht ausgeschlossen sind Talk-Teams, in deren Podcast hin und wieder Interviews mit Dritten geführt werden.
  • Ein Kern des nominierten Podcast muss die Zusammensetzung und der Austausch des Talk-Teams miteinander sein. Nicht nominiert werden deshalb Formate, die Hosts haben, die aber voneinander getrennt sind und deren Austausch und Gespräch nicht wesentlicher Bestandteil des Podcast ist (wie z.B. Duo-Hosts bei Nachrichtenformaten).
  • Die Hörer*innen interessiert die besondere Perspektive und Dynamik des Talk-Teams.
  • Nominiert werden können sowohl improvisierte Formate als auch Formate mit vorbereiteter Struktur und/oder einfachem Skript.

Beste Produktion

Podcasts sind überflüssig, oder? Es gibt doch schon so viel zu lesen, schauen, anfassen und spielen – warum sollten wir irgendetwas hören? Wenn uns diese Frage absurd vorkommt, dann weil ein großartiger Podcast der beste Gegenbeweis ist: Nichts erzählt eine persönliche Geschichte so unmittelbar wie eine menschliche Stimme in unserem Ohr; nichts packt uns mehr als ein gutes Skript; nichts spielt mit unseren Gefühlen so wunderbar wie die richtige Musik und der O-Ton am perfekten Platz.

Die „Beste Produktion“ soll an den Podcast gehen, der in jeder Sekunde beweist, was dieses Medium kann und einzigartig macht. Warum ein Thema nur als Podcast funktioniert und was dieses Medium kann und was es einzigartig macht. Eine Vielzahl von Elementen und Talenten ist hier zusammengekommen, um ein großes Ganzes zu bilden. Mehr als die Summe seiner Teile, erinnert er uns daran, warum wir Podcasts so lieben – und warum wir überhaupt hören.

Kriterien für die Einreichung:

  • Kann an einzelnen Produzenten*in oder Produktionsteam bzw. Produktionsfirma vergeben werden
  • Der Schwerpunkt liegt auf Feature/Storytelling-Formaten, egal ob einzelne Episode oder abgeschlossener, mehrteiliger Podcast. Aber auch andere, aufwendigere Formate können ausgezeichnet werden. Entscheidend ist, dass zur Umsetzung des Podcast offensichtlich eine höhere Anzahl an Personen und Produktionselementen nötig war – Intro, Outro und der Aufnahmeknopf reichen nicht.
  • Ausschlaggebend ist in der Bewertung nicht, wie opulent das Sounddesign geworden ist, sondern wie die Produktion es geschafft hat, das Konzept bestmöglich zu unterstützen und zu einem einzigartigen Format zu machen.
  • Nominiert werden Podcasts, in denen Elemente wie Schnitt, Musik, Skript, Moderation, Tongestaltung, Mischung oder Recherche zu einem überzeugenden Ganzen zusammenkommen.

Beste*r Newcomer*in

Nach aktuellen Schätzungen gibt es knapp 1.500.000 Podcasts! Es ist doch wohl unmöglich, dass in dieser Masse noch etwas Neues herausstechen kann. Wie schwer muss es sein, eine neue Stimme zwischen hunderttausenden anderen Stimmen zu hören? Und trotzdem: Immer wieder ist da jemand, der einen Anfang macht. Und immer wieder hören wir begeistert zu.

Mit „Beste*r Newcomer*in“ wird ein Talent ausgezeichnet, das in kürzester Zeit ein neuer und unverzichtbarer Bestandteil der Podcast-Welt geworden ist. Den Hörer*innen hat dieses Talent eine neue Perspektive, einen unnachahmlichen Stil und eine Menge Unterhaltung geschenkt. Und diese neue Stimme hat den faszinierendsten aller Zaubertricks mit uns vollzogen: Noch vor einem Jahr kannten wir sie nicht – und wollen heute nicht mehr ohne sie leben.

Kriterien für die Einreichung:

  • Schwerpunkt dieses Segments sind Moderator*innen, Sprecher*innen und Hosts, also einzelne Persönlichkeiten.
  • Unverwechselbar und im besten Sinne eigenartig hebt sich die Newcomer*in vom Rest der neuen Podcast-Veröffentlichungen ab.

Beste journalistische Leistung

Die wichtigsten Geschichten sind oft schwer zu finden. Entweder werden sie absichtlich versteckt, sind schwer zu entschlüsseln oder stecken kaum hörbar in dem Spalt zwischen Alltagsgeschehen und auserzählten Klischees. Es braucht Leidenschaft, kleinliche Sorgfalt und aufrechte Sturheit, um sie zu finden und im richtigen Moment auf die richtige Weise zu erzählen. Und wenn all dies funktioniert, sind es nicht die Macher*innen, die am meisten belohnt werden – sondern die Gesellschaft.

Mit „Beste journalistische Leistung“ wollen wir die richtige Geschichte zur richtigen Zeit auszeichnen. Höchste journalistische Standards wurden bewiesen, kein Aufwand gescheut und der perfekte Ton angeschlagen, um uns ein Thema von höchster gesellschaftlicher Relevanz zu erzählen. Ob einmaliger Scoop oder beständige Berichterstattung: Mit diesem Preis belohnt die Jury einen Dienst an der Öffentlichkeit und das hohe Gut der Aufklärung.

Kriterien für die Einreichung:

  • Ausgezeichnet werden können eine Einzelperson oder ein Team.
  • Ausgezeichnet werden kann eine einzelne Episode, ein abgeschlossener Podcast oder die allgemeine Leistung eines fortlaufenden Podcast (z.B. Nachrichtenpodcast)
  • Der Podcast zeugt von höchsten journalistischen Standards, großer Sorgfalt und Engagement für ein gesellschaftlich relevantes Thema.
  • Die Einzelperson/ das Team haben nicht nur eine wichtige Geschichte entdeckt, sondern auch zur richtigen Zeit erzählt – ihre Leistung besteht in der unmittelbaren gesellschaftlichen Relevanz des Podcast.
  • Der Podcast beweist die vorbildhafte journalistische Aufarbeitung eines oder mehrerer wichtigen Themen.
  • Die Leistung besteht auch darin, einem Thema Sichtbarkeit zu verschaffen und/oder der Öffentlichkeit ein besseres Verständnis eines komplexen Themas zu verschaffen.

Bester Independent Podcast

Ganz Großes entsteht oft im Kleinen. Podcasts brauchen keine Konferenzräume, keinen Vorstand und kein Millionenbudget. Dem Aufnahmeknopf ist egal, wo er gedrückt wird: High-End-Studio oder Einbau-Küche. Es reicht eine Idee und die Menschen, die hinter ihr stehen, um die Hörer*innen zu begeistern. Ein paar liebevoll Verrückte und ihre Leidenschaft schlagen jeden verkopften Businessplan. Auch wenn Podcasts inzwischen auch von großen Anbietern mit großen Namen produziert werden und sich eine ganze Industrie gebildet hat: Das Herz des Podcast schlägt unabhängig.

Mit dem Preis für „Bester Independent Podcast“ sollen die Produktionen ausgezeichnet werden, die abseits von großen Anbietern, Plattformen, Verlagen, Konzernen und Medienhäusern entstanden sind. Keine Auftragsproduktionen, sondern eigenes Risiko. Weil wir Großes auch hören können, wenn es klein angefangen hat.

Kriterien für die Einreichung:

  • Das Format muss unabhängig von Verlagen, Plattformen oder Medienhäusern entstehen
  • Nicht gewertet werden Corporate-Formate oder Auftragsproduktionen
  • Ausgezeichnet werden können Einzelpersonen oder ein Team
  • Jedes Format kann eingereicht werden – es gibt keine Einschränkungen in Thema oder Format

Preisträger (Nominierte und Gewinner) dieser Kategorie erhalten zusätzlich Sachpreise und/oder Serviceleistungen, die von Unterstützern des Deutschen Podcast Preises zur Verfügung gestellt werden. Die Veranstalterin vertritt die Unterstützer während der Durchführung des Wettbewerbs und verspricht die von ihnen gestifteten Preise allein in deren Namen. Die Veranstalterin wird hierdurch nicht zu einer eigenen Leistung verpflichtet.

Die Mitteilung über den Gewinn erfolgt auf der Verleihung oder per E-Mail. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Barauszahlung ist nicht möglich.

Publikumspreis / Beste Unterhaltung

Außerdem wird aus allen Einreichungen des Wettbewerbes der „Publikumspreis / Beste Unterhaltung“ gesucht, welcher durch Voting auf der Webseite ermittelt wird. Dafür werden nach Ablauf der Einsendefrist den vorstehenden Anforderungen genügenden Einreichungen inkl. einer Verlinkung zum Anhören auf der Webseite gelistet. Die Hörer*innen können hier ihren Favoriten bestimmen, welcher auf der Verleihung ebenfalls gekürt wird. Das Publikums-Voting läuft vom 22.03.2021 bis zum18.04.2021.

Wahre Liebe hat keine Checklisten. Der strengen Liebe des Publikums ist es egal, wie kurz oder lang man im Studio sitzt, wie viele Normseiten das Skript hat oder wie schwierig dieser eine O-Ton einzufangen war. Die Gunst der Hörer*innen lässt sich nicht ausrechnen – glücklicherweise. Denn am Ende bleibt so eine Spur flatterhafte Magie bei der Frage, welche Podcasts von Millionen ins Herz geschlossen werden – und welche niemand bemerkt.

Deshalb ist die Auszeichnung mit dem Publikumspreis für beste Unterhaltung ein klein wenig magisch. Diese Auszeichnung schert sich nicht um Namen, Kategorien und Grenzen. Es geht einzig und allein um die Segnungen der Popularität und das liebende Urteil des Publikums. Charisma, Humor, One in a Million, Zeitgeist – das alles beweist die Auszeichnung – und vor allem wahre Liebe der Menschen, die zuhören.

6. Beteiligung am Podcast / Nutzungsrechte / Garantie

Der*die Einsender*in versichert, an der Produktion des eingereichten Podcast in aktiver Form beteiligt gewesen zu sein.

Der*die Einsender*in ist entweder selbst Urheber des Podcasts und/oder alleiniger Inhaber der Leistungsschutzrechte an dem Podcast oder Inhaber der erforderlichen Nutzungsrechte nach Maßgabe dieser Teilnahmebedingungen oder wurde von den Rechteinhabern zur Teilnahme am Deutschen Podcast Preis 2021 nach Maßgabe der Teilnahme- und Einsendebedingungen autorisiert.

Mit Einreichung räumt der*die Einsender*in der Veranstalterin an den Einreichungen (Podcast-Cover, Podcast-Titel, eingesandtes Audiofile, eingesandter Link zum Podcast) das jeweils unterlizenzierbare Recht zur Bearbeitung sowie das Recht zur vollständigen und partiellen Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung und öffentlichen Wiedergabe ein, einschließlich des Rechts zur Vorführung, öffentlichen Zugänglichmachung und Sendung, z.B. zur Verwendung im Internet, in Telekommunikationsdiensten aller Art, Tele- und Mediendiensten, Radio und/oder weiterer Dienste zukünftiger Generationen von Telekommunikations- und/oder Tele- und Mediendiensttechniken und in Presseerzeugnissen. und anderen Print-, Online-, Mobile-, und Audiopublikationen.

Der*die Einsender*in garantiert, dass die Einreichungen bzw. deren Inhalte nicht, insbesondere im Rahmen der hier vereinbarten Verwendung, gegen geltendes Recht verstoßen und/oder deren hier vereinbarte Verwendung keine Rechte Dritter verletzt.

Der*die Einsender*in erklärt sich damit einverstanden, dass er für die Nutzung der Einreichung keinerlei Vergütung erhält. Gesetzliche Ansprüche bleiben im Übrigen unberührt.

7. Bewertungsverfahren

Die Jury wird als Crowd-Jury arbeiten und aus ca. 100 fachkundigen Expert*innen bestehen, die in einem dynamischen Prozess über ein Online-Voting-Tool via eines Punkte-Systems pro Kategorie die Einreichungen bewerten.

Die Jury setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die über maßgebliche Erfahrung und Expertise durch ihre berufliche oder intensive freizeitliche Beschäftigung in der Radio- und/oder Audioindustrie verfügen. Dies können u.a. z.B. Podcaster*innen, Producer*innen, Moderator*innen, Redakteur*innen, Fach-Journalist*innen, Autor*innen, Herausgeber*innen, Betreiber*innen von audioaffinen Unternehmen usw. sein.

Das Bewertungsverfahren umfasst zwei Phasen: Nominierung und Prämierung.

In der Nominierungs-Phase wird jeder Juror*in jeweils die Podcasts anhand der Einreichungen in mindestens zwei oder auch allen sieben Preiskategorien bewerten. Die fünf Bestplatzierten werden als Nominierte pro Kategorie benannt. Die Nominierten werden von der Nominierung über E-Mail kontaktiert.

In der Prämierungs-Phase werden die jeweils fünf Nominierten der sieben Kategorien dann in einer zweiten Bewertungsphase von allen Jury-Mitgliedern, die auch in Phase 1 abgestimmt haben, nochmals übergreifend bewertet.

Die Sieger*innen werden auf der Verleihung live gekürt. Sollte es aufgrund von weiteren Corona-Einschränkungen nicht möglich sein, die Verleihung live vor Ort durchzuführen, wird die Verleihung entsprechend der Möglichkeiten online und/oder als Aufzeichnung erfolgen.

8. Haftung / Freistellung

Der*die Einsender*in erklärt sich hiermit einverstanden, der Veranstalterin, ihren verbundenen Unternehmen sowie ihren und deren jeweiligen Vorstände, Geschäftsführern, Mitarbeitern, Rechtsnachfolgern und Unterlizenznehmern jegliche Schäden, Verluste, Verbindlichkeiten, Vergleiche, Ausgaben und Kosten (einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverfolgung) zu ersetzen bzw. diese davon freizustellen, die bei vertragsgemäßer Nutzung der Einreichungen nach diesen Teilnahmebedingungen aufgrund von Ansprüchen Dritter und/oder aufgrund von Verstößen gegen die Garantie des*der Einsender*in (siehe „Beteiligung am Podcast/Nutzungsrechte/Garantie“), vorbehaltlich seines*ihres Verschuldens, entstehen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Veranstalterin den*die Einsender*in über geltend gemachte Ansprüche sowie Rechtsverletzungen unverzüglich umfassend schriftlich informiert (E-Mail ausreichend), keine Zugeständnisse oder Anerkenntnisse oder diesen gleichkommende Erklärungen abgibt und es dem*der Einsender*in ermöglicht, auf seine*ihre Kosten alle gerichtlichen und außergerichtlichen Verhandlungen über die Ansprüche zu führen. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche bleibt der Veranstalterin vorbehalten.

9. Teilnahme an der Verleihung

Die Verleihung des Deutschen Podcast Preises findet am 03.06.2021 in Berlin statt, wenn es die Gegebenheiten aufgrund der Corona-Vorgaben zulassen. Die Einreichung beim Wettbewerb ist nicht mit einem Anspruch zu einer Teilnahme an der Verleihung verbunden.

Alle Nominierten werden zur Verleihung des Deutschen Podcast Preises eingeladen. Ein Eintrittsgeld für die Veranstaltung wird nicht erhoben.

Reisekosten oder etwaige andere Auslagen für den Besuch der Verleihung werden nicht übernommen.

Sollte es aufgrund von weiteren Corona-Einschränkungen nicht möglich sein, die Verleihung live vor Ort durchzuführen, wird die Verleihung entsprechend der Möglichkeiten online und/oder als Aufzeichnung erfolgen.

Die Verleihung des Deutschen Podcast Preises wird mittels Bild- und Tonaufnahmen dokumentiert und im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf Print-, Online-, Audio-, Mobile- und TV-Kanälen von uns und den Partnern veröffentlicht. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklärt sich der*die Teilnehmende nach §22 KuG damit einverstanden, dass im Rahmen der Veranstaltung und Verleihung Fotos / Videos / Interviews von ihm/ihr angefertigt und zu vorgenannten Zwecken veröffentlicht werden.